TSG Baustellen-Projekt am OEG Bhf. Seckenheim

- 07.06.2026
- Von: Renate Estenfelder
Bis heute haben 28 verschieden Personen bei 18 Baustelleneinsätzen über 600 Stunden harte Demontage und Abrissarbeiten geleistet. Mit wenigen Ausnahmen waren die fleißigen Helfer ü70, die zu den Terminen z.T. mit eigenem Werkzeug und voller Tatkraft erschienen. Regina organisierte bei jedem Einsatz ein kräftigendes Frühstück ganz nach dem Motto, wer nichts isst, soll auch nichts arbeiten.
Ziel dieser Baustelleneinsätze ist es, die Abrisskosten zu reduzieren - aber auch die Wiederaufbauarbeiten gut vorzubereiten. Ein Teil des Altbaus bleibt bestehen, wird aber mit neuer Infrastruktur versehen. Deshalb müssen alte Wasser-, Gas-, Elektroleitungen, Heizkörper und Kücheneinrichtungen im EG und im Keller demontiert werden, damit Platz für die neuen Installationen ist.
Im Bereich, der komplett abgerissen wird, gilt es die Mülltrennung zu erleichtern. Deshalb wurden bereits die Türen und die Trockenbaueinbauten entfernt, sowie die WC-Kabinen und diverse Installationen. Auf der Baustelle herrscht beste, kameradschaftliche Stimmung und ich wurde von der gebotenen Einsatzbereitschaft total überrascht. Vielen Dank an alle freiwilligen Helfer, nur so funktioniert ein Verein: zusammenhalten, mitarbeiten, engagieren und dennoch Spaß haben.
Bei diesen Arbeiten entdeckten wir immer wieder verwertbare Materialien, die wir an interessierte Mitglieder weitergeben konnten und noch weitergeben können. Wenn das Gebäude dann endgültig abgetragen wird, wollen wir z.B. das Dachgebälk auf unserem Parkplatz vorrübergehend lagern. Wer hier Bedarf hat, kann sich dann gerne bedienen (Spenden sind erwünscht). Das Gebälk ist noch überwiegend gut und kann bestimmt für Gartenhäuschen, Carports oder auch als Brennholz Verwendung finden. Sicher kann man auch die meisten Fenster nach schonendem Ausbau noch weiterverwenden. Wer hier Interesse und Bedarf hat, meldet sich bitte rechtzeitig bei vorstand@tsg-seckenheim.de.
Jetzt wünsche ich mir noch 2-3 ergiebige Baustelleneinsätze in der Turnhalle und dann geht es in unserem zukünftigen Sportstudio weiter, denn da können wir durch Eigenleistung ebenfalls viel Geld sparen. Bitte beachtet dazu den separaten Bericht.
Euer Andreas Hänssler

